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Es könnt leerer nicht sein
Tage vergehn
ich seh ins Nichts hinein
du gibst mir zu verstehn
dass uns jetzt nichts mehr rettet
keine Regung, keine Bewegung
mach dein Trübsinns-Gesicht
nur vergiss mich nicht
am andren Tag
wir sind ziemlich nah dran
und verlassen die Bahnen, unsere Umlaufbahnen
kehren zurück zur Erde
wieder heim zur Herde
ich war gar nicht weit weg
keiner merkt es
keiner steckt da wirklich drin
keiner sieht hin
keiner verstehts
keiner regt sich
keiner bewegt sich
das ist ein Überfall
ich fahr schneller
und ich fall
doch wo bleibt der Knall?
Ich hab stundenlang
nach ein paar Worten gesucht
ich hab zu viel überlegt
und zu wenig versucht
es war so nahe liegend
und ich konnts doch nicht greifen
ich sah es klar und deutlich
und konnt es doch nicht beschreiben
ich hätte mich leer gelabert
wenn es geholfen hätte
aber immer nur reden und reden
immer reden und reden
und kleine Zeichen geben
und Signale senden
komm doch zu mir in’ Leuchtturm rauf
ich lass die Tür unten auf
und wir sehen weit raus
wir sehen den Horizont
wo die Sonne wohnt
wo sie nach der Arbeit verschwindet
wo alles beginnt und endet
wo wir uns wieder sehen
SOLO
als ich was sagen konnte
warst du schon längst nicht mehr da
na ist ja wunderbar
das war ja so was von klar
ich land wieder weit draußen
und nur nicht bei dir
ich verlass mich jetzt mal
geh nach hinten raus und zur Tür
und da stehst du vor mir
du bist fast schöner so
und ich weiß schon wofür
ich die Realität her schenke
für diese eigene Denke
für dich
und von dir






